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 Marketing-Club Ostwürttemberg informiert sich über Employer Branding
Gutes Image für die Mitarbeitergewinnung
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AALEN – Trotz Wirtschaftskrise suchen Unternehmen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern. Das Thema Fachkräftemangel hat nicht an Brisanz verloren. Beim Marketingforum informierten sich die Mitglieder des Marketing-Clubs Ostwürttemberg darüber, wie ein Arbeitgeber für potenzielle Bewerber attraktiv wird.
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‚Employer Branding’ heißt im Fachjargon die Markenbildung eines Arbeitgebers. „Mit einem guten Image können Unternehmen die Qualität eingehender Bewerbungen steigern und qualifizierte Arbeitnehmer effektiver binden“, erklärte Sven Cravotta, Marketingverantwortlicher bei RUD Ketten, in seinem Vortrag vor dem Marketing-Club in den Räumen der Südwestmetall in Aalen.
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Insbesondere in der Region Ostwürttemberg sei es wichtig, Arbeitgeber attraktiv zu machen. Schließlich bleibe laut Statistik nur jeder Dritte zum Arbeiten in der Region. Die Auspendlung nach Stuttgart und die Tatsache, dass Gehälter in Ballungszentren um bis zu 40 Prozent höher liegen, stellen regionale Arbeitgeber vor Probleme bei der Mitarbeitergewinnung. Jeder Unternehmer sollte auf die Frage, warum Arbeitnehmer zu ihm kommen sollten, sofort fünf Schlagworte liefern können. „Wenn Sie Technologieführer sind, dann kommunizieren Sie das offensiv“, so Cravotta.
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Solch ein Schlagwort hat die EnBW Ostwürttemberg gefunden. „Mit Familienfreundlichkeit sind wir dem steigenden Fachkräftemangel begegnet“, berichtete Karl Groß, Leiter der Administration der EnBW Ostwürttemberg DonauRies Aktiengesellschaft ODR, in der anschließenden Diskussionsrunde. „Durch flexible Modelle wie Homeoffice, Mini-Job und Teilzeit steigen qualifizierte Frauen nach der Elternzeit schnell wieder ein. Zusätzlich hat uns das Thema eine große, positive Resonanz in den Medien eingebracht“, so Groß. Tobias Zahn, Geschäftsführer der Eventagentur Circle of Dreams, setzt bei der Rekrutierung auf Querdenken: „Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, Menschen eine Chance zu geben, die zunächst nicht qualifiziert schienen.“
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Prof. Dr. Alexander Haubrock, Studiengangsleiter an der HTW Aalen, betonte die Wichtigkeit zufriedener und motivierter Mitarbeiter für die Markenbildung eines Arbeitgebers. Die Vorteile des eigenen Unternehmens sollten nicht nur bei der Mitarbeitersuche, sondern auch intern bei den Arbeitnehmern kommuniziert und gelebt werden: „Verbinden Sie Employer Branding mit Ihrer allgemeinen Strategie und seien Sie dabei ehrlich. Das ist für Bewerber wie Mitarbeiter positiv.“