Dezember 2016: Hauptsache Qualitätsbier

Marketing-Club besichtigt Ellwangen und die Felsenkeller der Rotochsen Brauerei





Bereits in siebter Generation braut Familie Veit in Ellwangen ihr Rotochsen-Bier. Die Sorten sind so vielfältig wie die Geschichte der mehr als 330 Jahre alten Brauerei. Was es genau damit auf sich hat und warum der edle Hopfensaft die Kommunikation fördert, erfuhren die Mitglieder des Marketing-Clubs Ostwürttemberg von Brauerei-Chef Alexander Veit. Auch um kuriose Wirtshausgeschichten der Stadt ging es.


Ob Edel Export, Traditionsbock, Stiftsherren-Pils oder Hefeweizen – mit ihren Bieren trägt die Rotochsen Brauerei zur enormen Biersorten-Vielfalt in Deutschland bei. Die Familien-Brauerei in Ellwangen ist eine von insgesamt sieben in Ostwürttemberg. Hopfen und Malz stammen aus der Region, das für den Brauprozess so wichtige Wasser aus der eigenen Felsenquelle. Diese befindet sich direkt neben dem Sudhaus. „Unsere hochwertigen Zutaten und natürlich das Herzblut der Braumeister sowie das traditionelle Brauverfahren machen die Rotochsen-Biere einmalig“, betonte Brauerei-Chef Alexander Veit als er die Mitglieder des Marketing-Clubs mit auf eine Reise durch die Brauerei-Geschichte nahm. Seit 1680 wird gebraut – zunächst im heutigen Brauerei-Gasthof „Roter Ochsen“ in der Innenstadt. 1960 erfolgte aus Platzgründen der Brauerei-Neubau oberhalb der Felsenkeller am Ortsrand, in denen das Bier lagert.


Mehr Kommunikation und Austausch


Auf dem Weg zur Keller-Besichtigung berichtete Stadtführerin Ruth Julius aus dem Wirtshausleben von Ellwangen. So bot einst ein Wirt beim Glücksspiel mit einem benachbarten Wirt ein Zimmer seiner Gaststube als Wetteinsatz – und verlor. Ob dabei auch allerhand Bier getrunken wurde, ist heute nur noch schwer zu sagen.


„Für mich ist Bier ein hochemotionales Getränk“, so Alexander Veit. Es enthalte für den Körper wichtige Nährstoffe, rege den Appetit an, bringe Menschen zusammen und fördere so die Kommunikation untereinander. Davon konnte sich der Marketing-Club selbst überzeugen: bei einer Bierverkostung im Brauerei-Gasthof mit anschließendem Essen, wo unter anderem Bierschaumsuppe und Eis mit warmem Weizenbierlikör auf dem Speiseplan standen. Für Club-Präsidentin Charlotte Helzle ein nicht ganz alltägliches Menü: „Immer mal etwas Neues ausprobieren, wie heute im Brauerei-Gasthof, und den Austausch untereinander fördern – das ist auch das Motto des Marketing-Clubs“, zog sie Parallelen.


Rund 170 Mitglieder hat der Club derzeit und gibt mit seinen etwa ein Dutzend Veranstaltungen pro Jahr Einblicke in verschiedene Unternehmen, organisiert Seminare, Vorträge und Kommunikationskongresse. Das Ziel: Praxisnah über Neues und Bewährtes im Marketing zu berichten und Gelegenheit zum Vernetzen zu bieten. Das Club-Programm 2017 biete hierzu laut Helzle wieder zahlreiche Möglichkeiten, etwa beim Jahresauftakt am 9. März in der Schwäbisch Gmünder WWG Autowelt. Dort geht es um Trends und Herausforderungen in der Automobilindustrie. Weitere Informationen gibt es unter www.marketing-club-ostwuerttemberg.de.

 
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